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Natur- und Kulturressourcen in Budendorf
Naturressourcen

Die wilde Orchidee
Der Natursee und die vier künstlichen Seen

Handwerke

Holz-, Metall- und Wollverarbeitung (die Frauen in Viscri stricken oder häkeln Socken, Handschuhe und Schals aus Wolle), Töpferei

Lokale Bräuche

Blumenkranz zum Peter und Pauls Tag in  Bunesti

 

 



BUDENDORF Budendorf, Deutsch-Kreuz, Meschendorf, Radeln, Deutsch-Weisskirch

Die Gemeinde Bunesti / Budendorf ist verwaltungsmassig aus funf Ortsteilen zusammengesetzt, mit einer Gesamtbevolkerung von 2.500 Einwohnern.
Die Flache der Gemeinde betragt 14.910 ha, wovon sich 338 ha im innerstadtischen Bereich der funf Ortsteile befinden.

Spezifisch fur das Gebiet sind: landlicher Tourismus, Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft.

Bunesti - erste urkundliche Erwahnung - 1337


Crit - erste urkundliche Erwahnung - 1322
Der alte Name Kreuz kommt, laut der lokalen Tradition, von einem grossen Kreuz auf dem Vorgebirge, das aus der betrachtlichen Entfernung der drei benachbarten Gemeinden gesehen werden konnte - Crit, Cloasterf und Mesendorf. Um das Kreuz wurden die ersten Hauser der Ortschaft gruppiert und dort wurde eine Steinkirche, dem Heiligen Kreuz gewidmet, errichtet.

In zwei Dokumenten aus den Jahren 1270 und 1272 wird mitgeteilt, dass Konig Stephan der Ungarn dem Laurentius, Sohn des Hylyees, und dessen Sohn, immer names Laurentius, nach dem Gesetz der Szekler, , den Besitz des Gelandes neben Szederges (Moreni) bestatigte, einschliesslich der der Heiligen Maria gewidmeten Kirche und des Gelandes Scentkerest, mit der dem Heiligen Kreuz gewidmeten Steinkirche, zusammen mit dem Umland des Tileagdului (alias Odorhei).
Den Szeklern wurde empfohlen, den Laurentius und dessen Nachfolger in ihre Gemeinde aufzunehmen. Die zwei erwahnten Dorfern gehorten nunmehr nicht mehr zum Kompetenzbereich des Herzogtums Transilvaniens. Crit war urspruenglich ein Adelsgebiet
1322 waren die Dorfer Crit, Cloasterf und Mesendorf Bestandteil der Besitztumer der Abtei in Carta. Bei deren Auflosung am 27. Februar 1474, schenkte der Konig Matthias Corvinus alle Besitztumer der Abtei an die Kirche der Heiligen Maria in Sibiu. So kommt Crit unter die Herrschaft und Verwaltung des Magisteramtes in Sibiu.
Zwischen 1496 und 1497 fuehrten die drei Dorfer eine Auseinandersetzung mit dem Magisteramt in Sibiu um das "Zehntel", das den Pfarrern dieser Gemeinden zukommen sollte. Der Bischof in Alba Iulia beschloß, dass die Pfarrer dieser Gemeinden das Zehntel erhalten sollten. Er selbst wollte die dem Bischofstum geschuldeten Steuern und das Magisteramt in Sibiu sollte seine Steuern ebenfalls selbst erheben.
Um 1500 zahlt Crit zu den Gemeinden des Richterstuhles in Sighisoara / Schaßburg. Von der alten Kirche des heiligen Kreuzes, abgerissen im Jahr 1810, ist uns kein schriftliches Dokument bekannt, das uns Auskunft uber Form und Gestalt geben koennte.

Mesendorf - erste urkundliche Erwahnung 1289
Mesendorf ist eine Ortschaft im Kreis Brasov, die zur Gemeinde Bunesti gehort. Sie befindet sich 7 km vom Dorf Crit und von der DN 1 Brasov-Sighisoara entfernt. Die Ortschaft wurde erstmals in den Urkunden des XIV. Jahrhunderts erwahnt. Eine Urkunde, erlassen am 29. Januar 1322 vom Konig der Ungarn Karl Robert von Anjou (1308-1342), gibt Auskunft darueber, dass dem Zisterzienserkloster in Carta zehn Siedlungen zugeschrieben waren, darunter auch Mesendorf.  

Roades - erste urkundliche Erwahnung - 1356

Viscri - erste urkundliche Erwahnung - 1400
Das Dorf Viscri war lange Jahre der Vergessenheit anheim gefallen. Jetzt aber enthullt es uns eine rein landliche Atmosphare, die von der Moderne unserer Zeit fast unangetastet erscheint. Es ist, als ob wir zuruck in die Vergangenheit reisen wurden, um Hauser einer fernen Zeit mit ihren Brauchen, Traditionen und Handwerken zu beobachten.
In diesem Dorf, scheinbar am Ende der Welt gelegen, finden wir "das kleine Geheimnis" Transilvaniens, namlich die Burg Viscri, mit der altesten Wehrkirche in Siebenburgen. Sie ist Teil einer - obwohl nicht allzugrossen Ausmasses - der bemerkenswertesten sachsischen Bauernburgen, die unter ihren Mauern eine der wenigen romanischen Saal-Kirchen aus dem XIII. Jahrhunderts beherbergt und noch richtig gut erhalten ist.
Der Reiz des sachsischen Gebiets ist im Laufe der Zeit nicht verlorengegangen, obwohl viele Sachsen weggezogen und viele gestorben sind; die noch verbliebenen Sachsen fuehren die von ihren Vorvatern geerbten Brauche und Traditionen fort.
Zu der Burg, die zwischen zwei Verbindungsstrassen auf der Strecke Rupea - Sighisoara und Medias gelegen ist, konnte man bis vor zehn Jahren nur mit einem eigenen Fahrzeug reisen. Das Dorf  Viscri liegt im Kreis Brasov, ungefahr 10 km von der Gemeinde Bunesti entfernt - inmitten einer uberwaltigenden Landschaft. Dank dieser relativen Abgeschlossenheit ist hier die alteste Volkstracht aus den XVII.-XIX. Jahrhunderten erhalten geblieben.
Die Sachsengemeinschaft, deren Vorvater sich in diesem Gebiet vor mehr als 800 Jahren niederliessen, war bestrebt, ihren traditionellen Lebensstil aufrechtzuerhalten, ihre blauen, typisch sachsischen Hauser und die weisse Wehrkirche, die schon seit 1230 das Dorf ueberragt, zu bewahren. Die ohnehin malerische Landschaft bekam so einen noch grosseren Reiz verliehen. Ausser dem Besuch der alten Hauser, der Kirche und des kleinen Cafes, wo Handwerksgegenstande angeboten werden, konnen sich die Touristen auch noch an der urspruenglichen sachsische Gastfreundschaft, an der traditionellen Kuche und am echten landlichen Leben erfreuen.

 
 

[22.10.2009]
 

ADDJB MET Kraftwerk Plessa
 
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